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KielRegion: Attraktive Flächen im Angebot

Gemeinsame Pressemitteilung der KielRegion, der KiWi und der Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Kreise Rendsburg-Eckernförde und Plön

Auf Europas größter Fachmesse für Immobilien und Investitionen präsentieren die Wirtschaftsförderer aus der Landeshauptstadt Kiel und den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön die überregional bedeutsamen Gewerbeflächen der KielRegion. Vom 4. bis 6. Oktober werben die drei in München auf der Expo Real für die 10 Top-Gewerbestandorte in der KielRegion und gehen damit in die gemeinsame Projektentwicklung und Vermarktung.

„In der KielRegion bündeln wir die Kraft der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel sowie der Kreise Plön und Rendsburg-Eckernförde. Gemeinsam nutzen wir die Potenziale und Ressourcen der gesamten Region. Die Nähe zur Ostsee, der Nord-Ostsee-Kanal, die unmittelbare Nachbarschaft zu Dänemark, Skandinavien und Hamburg, starke Seeverbindungen auch ins Baltikum und nach Russland: Das sind unsere Standortvorteile, mit denen wir im Wettbewerb um Ansiedlungen und Investitionen punkten“, so Janet Sönnichsen, Geschäftsführerin der KielRegion GmbH.

Bereits im Vorfeld wurden mit bundesweit tätigen Projektentwicklern und Investoren konkrete Gesprächstermine auf der Messe vereinbart. Die Resonanz zeigt, dass großes Interesse an den Flächen und der Entwicklung in der Region besteht.

Unternehmer und Politiker aus der KielRegion unterstützen die Aktivitäten der Wirtschaftsregion in der Mitte Schleswig-Holsteins. Die starke Präsenz vor Ort unterstreicht die Bedeutung der Messe im Ansiedlungsbereich für den gemeinsamen Wirtschaftsraum.

Die Kieler Mannschaft wird in diesem Jahr wieder von Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer und erstmalig von Stadtbaurätin Doris Grondke begleitet. Kämpfer nutzte bereits im letzten Jahr die Messe in München für intensive Gespräche mit Investoren und Projektentwicklern. Für die Stadtbaurätin ist es der erste Besuch in Kieler Mission.

Im Mittelpunkt der Kieler stehen „Gewerbe- und Wohnflächen am Wasser“ – attraktive Flächen, auf denen sich Quartiere entwickeln, wo Arbeiten, Wohnen und Freizeit miteinander vereint werden. Eine spannende und attraktive Fläche ist unter anderem das Gelände „Werftstraße“. Östlich der Kieler Förde, direkt angrenzend an das Stadtzentrum, entsteht an der Werftstraße perspektivisch ein neues innerstädtisches Wohnquartier für die dynamisch wachsende Stadt. Innenstadt, Hörn und der Stadtteil Gaarden im Osten werden durch das neue zentral und in direkter Nähe zum Wasser gelegene Quartier vernetzt. Angestrebt wird die Schaffung eines differenzierten Wohnungsangebots mit etwa 600-800 Wohneinheiten sowie korrespondierende und ergänzende Nutzungen auf einer Gesamtfläche von ca. 5 Hektar.

Auch die Entwicklung der Kieler Innenstadt ist ein zukunftsweisendes Projekt. Denn Kiel verändert sich in den kommenden Jahren wie keine andere deutsche Stadt. Derzeit entstehen über ein dutzend Bauprojekte in der gesamten Innenstadt: neue Hotels und Geschäftshäuser, neue Einzelhandels- und Gastronomieflächen, 700 neue Wohnungen. 400 Millionen Euro fließen in das neue Kieler Zentrum. Die Stadt gewinnt in hohem Maße an Attraktivität. Davon profitieren alle – auch Investoren, Projektentwickler und Unternehmer.

„Der wachsende Wirtschafts- und Wohnraum in der KielRegion wird immer attraktiver für Projektentwickler. Daher vermarkten wir vier Wirtschaftsförderer die Flächenpotenziale gemeinsam im Wettbewerb mit anderen Regionen in Deutschland“, so Werner Kässens, Geschäftsführer der KiWi Kieler Wirtschaftsförderung. Auf Europas größter Fachmesse für Immobilien könne man so den Investoren eine größere Breite an Flächenkompetenzen anbieten. Diese reicht von der Logistik für Windindustrie über Erweiterungsflächen für Bestandsunternehmen bis zu Industrieflächen mit Kaikante und Innovationsflächen in direkter Hochschulnähe. „Da wir auf der Expo Real oft die gleichen Investoren für Wohn- und Gewerbeflächen antreffen, treten die KiWi und die Stadt Kiel verstärkt ganzheitlich mit Flächen für Wohnen und Arbeiten am Wasser auf“, erklärt Kässens die Kieler Vermarktungsstrategie in München. Mit Blick auf die internationale Fachmesse ist er davon überzeugt, dass die Bündelung der regionalen Stärke der KielRegion genau der richtige Weg ist.

Der Nachbar Rendsburg-Eckernförde liegt als Teil der KielRegion am Schnittpunkt dreier Verkehrswege mit europaweiter Bedeutung: dem Nord-Ostsee-Kanal, der Autobahn 7 und der wichtigsten Eisenbahnstrecke nach Dänemark. Mit dem Schwerlasthafen „Rendsburg Port“ ist es zudem eines der modernsten und leistungsstärksten Logistikzentren Nordeuropas und maßgeblicher deutscher Standort der Logistik für Windenergie. Der erste und einzige Schwerlasthafen Schleswig-Holsteins ist mit 50 Hektar Gewerbefläche verbunden, die ebenfalls für Schwergut ausgelegt sind und die Endmontage sowie Produktion großer Güter direkt am Hafen erlauben. Das ist für diverse Branchen interessant. Deutschlands größtes privates Bauunternehmen etwa, Max Bögl aus Bayern, fertigt hier seit Juli 2014 rund 200 Türme für Windkraftanlagen pro Jahr und verschifft gut 60 Prozent in alle Welt. Nachhaltig und effizient: ein Schiff statt 35 Schwerlastkraftwagen.

Kai Lass, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung im Kreis Rendsburg-Eckernförde sieht auch für Maschinen- und Anlagenbauer sowie Industriedienstleister gute Chancen am Standort: „Die vielerorts vorhandene Flächenknappheit gibt es bei uns noch nicht. Wir verfügen über große Flächen, die infrastrukturell sehr gut angebunden sind.“

Die Nachfrage nach Logistikflächen an der Autobahn 7, dem Haupttransportkorridor nach Skandinavien, ist ebenfalls hoch. Entsprechende Gewerbegebiete gehören zu den Top-Standorten in der KielRegion. „Wir sehen gute Vermarktungsmöglichkeiten an Orten, wo Logistikketten zusammentreffen. Dort siedeln sich Zentrallager, Kühllager oder Konfektionierzentren für das boomende Versandgeschäft an“, erläutert Lass.

Im Kreis Plön wird das Gewerbegebiet Schönkirchen um weitere ca. 9 Hektar vergrößert und bietet schon im kommenden Jahr interessante Ansiedlungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zur Landeshauptstadt Kiel. Weitere attraktive Flächen werden in Abstimmung mit der Gemeinde Heikendorf entwickelt, um am Ostufer der Kieler Förde mit einem abgestimmten Konzept starke Entwicklungspotentiale darzustellen.

Das größte Entwicklungspotential für den Kreis Plön hat in den kommenden Jahren die Stadt Preetz. Geplant ist ein über 30 Hektar großes Areal in Preetz-Wakendorf, um mit bestehenden und neuen Gewerbeflächen auf insgesamt 60 Hektar zu wachsen.

Knut Voigt, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsagentur Kreis Plön GmbH: „Mit den derzeitigen Planungen und Angeboten im Kreis Plön widmen wir uns einer aktiven Angebotsstrategie, wie sie von allen Wirtschaftsförderungen in der KielRegion verfolgt wird. Die Unternehmen schätzen die Standortvorteile wie Gewerbesteuerhebesätze sowie Wohn- und Aufenthaltsqualität im Kreis Plön.“

 

Hintergrund:

Die EXPO REAL ist Europas größte B2B-Fachmesse für Immobilien und Investitionen. Sie bildet die gesamte Wertschöpfungskette der internationalen Immobilienbranche ab – von der Idee und Konzeption über die Finanzierung und Realisierung bis hin zu Vermarktung, Betrieb und Nutzung. 

Erfolgszahlen der EXPO REAL 2016:
Auf 64.000 m² präsentierten 1.768 Aussteller 39.101 Teilnehmern aus 77 Ländern ihr Angebot rund um Immobilien und Investitionen. Vor Ort waren 971 Journalisten und Medienvertreter, sowie 400 Experten im Konferenzprogramm. Weitere Informationen unter: www.exporeal.net

 

Download Pressemitteilung [PDF]

Download Broschüre Top 10-Standorte [PDF]

Download Broschüre Gewerbe- und Wohnflächen am Wasser [PDF]

 


Verantwortlich für diese Pressemeldung:
KiWi, Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungs GmbH
Yvonne Smith, Marketing & Unternehmenskommunikation
Tel. 0431/2482-290, Fax 0431/2484-111, E-Mail: ysmith@kiwi-kiel.de


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