GG Rotenhof

Interkommunale Gewerbegebiete

Gemeinsam Flächen entwickeln - 
interkommunale Gewerbegebiete für starke Regionen

Interkommunale Gewerbegebiete entstehen durch die Kooperation mehrerer Kommunen, die gemeinschaftlich Gewerbegebiete planen, realisieren und vermarkten. Die interkommunale Zusammenarbeit, besonders zwischen Ballungsräumen und ihren Umlandgemeinden, ist bereits seit langem etabliert. Jedoch existiert ebenso seit langer Zeit ein lokales Konkurrenzdenken in Bezug auf die Abwerbung von Arbeitskräften, Unternehmen sowie einen Verlust der Steuerkraft. Mittlerweile haben jedoch viele Kommunen erkannt, dass gerade diese regionale Kooperation das genaue Gegenteil bewirken und zu einer Win-Win-Situation führen kann. 

Eine gelungene Kooperation über die Grenzen der Gemeinden hinweg stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region und gibt der Wirtschaftskraft einen bedeutenden Impuls. Kosten und Erträge werden dabei gerecht verteilt.

Einar  Rubin
Einar Rubin
Unser Ansprechpartner für interkommunale Gewerbegebiete

Flächenbedarf in Kiel für nachhaltiges Wachstum

Für nachhaltiges Wachstum benötigt Kiel Gewerbe- und Industrieflächen. Die Entwicklung von Wirtschaftsflächen ist deshalb eine wichtige Aufgabe einer aktiven Wirtschaftsförderung. Für die Landeshauptstadt Kiel wird ein Flächenbedarf von ca. 71,3 ha bis 2030 bzw. 5,94 ha pro Jahr prognostiziert. Dem gegenüber steht ein vermutetes Angebot von 37,7 ha. Daraus ergibt sich ein Fehlbedarf von rund 35 ha bis zum Jahr 2030. Wie kann Kiel seinem Flächenbedarf also nachkommen? Der Flächenengpass kann u. a. durch die Nutzung von interkommunalen Flächen mit den Umlandgemeinden ausgeglichen werden.

Rotenhof

Gewerbegebiet Rotenhof

Sieben Jahre nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen der Gemeinde Melsdorf und der Landeshauptstadt Kiel hat sich das ehemals 20 Hektar große landwirtschaftliche Areal an der westlichen Kieler Stadtgrenze grundlegend verändert. Nach Kauf, Planung, Investitionen und erfolgreicher Erschließung siedelten sich 15 Unternehmen an und machten das Gebiet zu einem lebendigen Gewerbestandort.

Barkauer Land

Barkauer Land

Die Gemeinden Klein Barkau, Großbarkau und Honigsee im Kreis Plön und die Landeshauptstadt Kiel prüfen die Realisierung eines interkommunalen Gewerbegebiets im Barkauer Land mit einer Gesamtfläche von rd. 89 ha. So ein interkommunaler Verbund wäre die erste wirtschaftspolitische Infrastruktur-Partnerschaft der Landeshauptstadt mit Gemeinden aus dem Kreis Plön. 
 

Lehmkaten

Gewerbegebiet Lehmkaten

Die Entwicklung des interkommunalen Gewerbegebietes Lehmkaten wird vom Zweckverband "Entwicklungsgemeinschaft Altenholz–Dänischenhagen–Kiel" gemeinsam vorangetrieben, um dem hohen Bedarf an Gewerbeflächen in der Region gerecht zu werden. Das bestehende, vollständig vermarktete Gebiet wird um rund 190.000 m² Bruttofläche erweitert und soll klima- und ressourcenschonend entwickelt werden.

Weitere Informationen zu regional bedeutsamen Gewerbeflächenentwicklungen

Planungsdialog

Im Planungsdialog arbeiten erstmals die regionalen Akteure der Wirtschaftsförderung und der Planungsstellen in der Kiel Region gemeinsam in einem Planungsverbund. Ziel ist es, die Region als einheitlichen Wirtschaftsraum weiterzuentwickeln. Der Planungsdialog hat sich zum Ziel gesetzt, den Prozess der nachhaltigen Entwicklung regional bedeutender Gewerbeflächen aktiv zu initiieren und zu begleiten – von der Erschließung bis zur Vermarktung.