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06. Oktober 2026
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Standortentwicklung, maritime Innovationen und Vernetzung - Kieler Delegation besucht Brest

Seit 1964 verbindet die Landeshauptstadt Kiel und das französische Brest eine Städtepartnerschaft. Seit Jahrzehnten gibt es einen intensiven Austausch zwischen den beiden Hafen-, Marine- und Universitätsstädten auf vielen Ebenen: zwischen Schulen, kulturell und gesellschaftlich, wissenschaftlich und sportlich.

Vom 5. bis 8. Oktober reist eine Kieler Delegation aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft unter Führung von Oberbürgermeister Samet Yilmaz nach Frankreich, um sich schwerpunktmäßig über maritime Wirtschaft, Standortentwicklung, Innovationskooperationen und künftige Partnerschaftsprojekte auszutauschen.

Für den OB ist die Reise gleichzeitig der Antrittsbesuch in Brest. Auch in Brest gab es gerade erst einen Wechsel an der Stadtspitze. Die Städte und Regionen sind in diesem Jahr außerdem über die gemeinsame Rolle als europäische Wissenschaftsbotschafterinnen im EU-geförderten Projekt Science Comes to Town (SCTT) verbunden.

„Gerade in einer Zeit internationaler Spannungen und wachsender Unsicherheit brauchen wir starke europäische Verbindungen. Die Partnerschaft zwischen Kiel und Brest steht seit mehr als 60 Jahren für deutsch-französische Freundschaft, gegenseitiges Vertrauen und gelebte europäische Zusammenarbeit. Mein Ziel ist es, diese Verbindung weiter zu stärken. Als bedeutender französischer Marinestandort und aufgrund großer Expertise im Bereich maritimer Innovationen und innovativer Stadtentwicklung bietet Brest auch aus meiner Sicht als Wirtschafts- und Wissenschaftsdezernent interessante Anknüpfungspunkte und Impulse für Kiel. Deshalb freue ich mich, dass wir gemeinsam mit Vertreter*innen des Kieler Innovationsökosystems nach Brest reisen“, sagt Oberbürgermeister Samet Yilmaz.

Im Mittelpunkt der Reise steht ein umfangreiches Programm aus Gesprächen, Fachvorträgen und Vor-Ort-Besuchen mit den Schwerpunkten maritime Wirtschaft, Innovation und Wissenschaft. Geplant ist ein Austausch dazu sowie Besuche beim Meeresforschungsinstitut Océanolab und mit dem Hafen Brest. Oberbürgermeister Yilmaz wird mit einem Teil der Delegation außerdem die Kinder-Universität besuchen, die im Rahmen von SCTT als Idee aus Kiel übernommen wurde und nun erstmals in Brest stattfindet.

Zudem ist ein Besuch der Sea Tech Week geplant, die vom 6. bis 8. Oktober in Brest stattfindet. Die internationale Fachkonferenz bringt Forschende, Unternehmen, Start-ups und politische Entscheidungsträger*innen aus dem maritimen Bereich zusammen. In diesem Jahr stehen unter anderem die Häfen der Zukunft, erneuerbare Meeresenergien und die Nutzung des Meeresbodens im Mittelpunkt. Die Kieler Delegation wird an verschiedenen Fachformaten der Sea Tech Week teilnehmen und sich mit Unternehmen und Institutionen vor Ort austauschen.

Auch Kieler Vertreter*innen maritimer Unternehmen und Institutionen werden an der Sea Tech Week teilnehmen und den Wirtschafts- und Innovationsstandort Kiel unter anderem mit einem gemeinsamen Messestand vertreten, der durch das städtische Referat für Wirtschaft in Kooperation mit der Kieler Wirtschaftsförderung KiWi koordiniert wird.

„Wir fahren mit einem klaren Arbeitsauftrag nach Brest. Wir wollen von den Erfahrungen unserer Partnerstadt lernen, Kiel als international relevanten Innovationsstandort für maritime Wirtschaft und Forschung repräsentieren und ganz konkret Kontakte und Kooperationen für unsere Stadt intensivieren und anbahnen. Gerade beim Zusammenwirken von Stadt, Gesellschaft und maritimer Wirtschaft, bei der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Forschung sowie beim Thema Sicherheit stehen Kiel und Brest vor ähnlichen Fragen. Wenn wir unsere Kompetenzen und Netzwerke zusammenbringen, können beide Standorte davon profitieren“, so Yilmaz.

Teil der Delegation des Oberbürgermeisters sind Vertreter*innen folgender Institutionen: GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, HAW Kiel, Industrie- und Handelskammer zu Kiel, Seehafen Kiel, Wissenschaftszentrum Kiel. Die Kosten werden von den Teilnehmenden selbst getragen. An der maritimen Fachkonferenz SeaTechWeek nehmen weitere Kieler Institutionen und Unternehmen teil.

Verantwortlich für diesen Pressetext:
Ute Leinigen | Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH) | Lorentzendamm 24, 24103 Kiel | Telefon 0431 66666 820 | E-Mail: leinigen@wtsh.de | www.wtsh.de

 

Headerbild: unsplash, Rachel Omnès

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