Kiel ist eine Stadt, die vom Wasser lebt – und mit dem Wasser wächst. Seit über 140 Jahren prägt der Segelsport die Fördestadt, sichtbar bei der Kieler Woche und zahlreichen internationalen Regatten.
Jetzt steht die Landeshauptstadt vor einer neuen Weichenstellung: Soll die Stadt Austragungsort der Olympischen und Paralympischen Segelwettbewerbe einer möglichen deutschen Bewerbung werden?
Deutschland bewirbt sich für die Spiele 2036, 2040 oder 2044. Mehrere Städte wollen Gastgeber werden – und Kiel bringt sich als Segelstandort ein. Am 19. April 2026 entscheiden die Kieler*innen im Rahmen eines Bürgerentscheids, ob die Stadt Teil der nationalen Bewerbung wird.
Als historischer Olympia- und Segelstandort bietet Kiel beste Voraussetzungen: Bereits 1936 und 1972 fanden die olympischen Segelwettbewerbe an der Förde statt. Mit dem Bundesstützpunkt des Deutschen Segler-Verbands, dem Zentrum in Kiel-Schilksee und großer Event-Expertise erfüllt die Stadt zentrale Anforderungen für olympische Standards.
Unter dem Motto „In Kiel sagt man JO!“ werben Wirtschaft, Wissenschaft, Sport und viele Partner*innen dafür, die Chancen eines Olympiastandorts sichtbar zu machen.
Wer, wenn nicht Kiel kann Olympia?
Kiel ist Olympia, da es die DNA der Stadt betrifft. Olympia bringt wichtige Investitionen in die wirtschaftliche Stadtentwicklung und Zukunftsfähigkeit. Dieses sportliche Event kann Kiel im Wettbewerb um Fachkräfte, Ansiedlungen und Investoren wie eine Siegerehrung stärken.
Ein zentraler Baustein der Bewerbung ist Nachhaltigkeit. Kiel setzt auf die Nutzung bestehender Infrastruktur, klare Nachnutzungskonzepte und Verbesserungen in Mobilität, Digitalisierung und Sportanlagen. So soll ein Großereignis entstehen, das weit über die Spiele hinaus positive Effekte bringt.
Olympia könnte der Stadt neue Impulse für Wirtschaft, Stadtentwicklung und internationale Sichtbarkeit geben. Ob Kiel diesen Weg einschlagen soll, bestimmen die Kieler*innen am 19. April – und vielleicht heißt es dann:
In Kiel sagt man JO!
Mehr dazu: www.jo-kiel.de
Titelbild: © Sascha Klahn
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