Die Ankündigung von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, ein Innovationszentrum der Bundeswehr für maritime Systeme in Kiel einzurichten, ist aus Sicht von Oberbürgermeister Dr. Samet Yilmaz ein starkes Signal für den Standort Kiel und den Norden insgesamt.
„Die Entscheidung zeigt, welches Potenzial Kiel als maritimer Wissenschafts-, Technologie- und Innovationsstandort besitzt. Die enge Verbindung von Marine, Forschung, Hochschulen, Start-ups und Industrie macht unsere Stadt bundesweit einzigartig“, erklärt Yilmaz.
Das geplante Innovationszentrum soll neue maritime Technologien schneller in die praktische Anwendung bringen – unter anderem in den Bereichen autonome Systeme, Sensorik, Künstliche Intelligenz und maritime Sicherheitstechnologien.
Kiel steht seit Jahren für maritime Kompetenz und technologische Innovation. Jetzt wird diese Stärke auch auf Bundesebene sichtbar anerkannt. Das ist ein wichtiger Impuls für Forschung, Entwicklung und hochwertige Arbeitsplätze in unserer Stadt."
Yilmaz verweist zugleich auf die Bedeutung einer verantwortungsvollen Stadtentwicklung: „Mit solchen Entscheidungen wachsen auch Verantwortung und Erwartungen. Entscheidend ist, dass wirtschaftliche Entwicklung, wissenschaftlicher Fortschritt und die Interessen der Menschen in unserer Stadt gemeinsam gedacht werden. Wir wollen diese Entwicklung aktiv gestalten – transparent, im Dialog und mit einem klaren Mehrwert für Kiel.“
Besonders hebt der Oberbürgermeister die Rolle des bestehenden Innovationsnetzwerks „Tech Hub SVI Nord“ hervor, das bereits seit 2025 die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Bundeswehr im Bereich maritimer Technologien stärkt.
„Kiel kann zu einem zentralen europäischen Standort für maritime Sicherheits- und Zukunftstechnologien werden. Dafür haben wir hervorragende Voraussetzungen – von unseren Hochschulen über Geomar und Forschungseinrichtungen bis hin zu unseren Werften und innovativen Unternehmen“, so Yilmaz. Die Landeshauptstadt Kiel werde den weiteren Aufbauprozess konstruktiv begleiten und die Chancen für Wissenschaft, Wirtschaft und Beschäftigung eng mit den Partner*innen aus Bund, Land und Region weiterentwickeln.
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