Ob Sensorik, Medizintechnik oder Mikroelektronik – viele Hightech-Anwendungen sind auf extrem dünne und präzise Beschichtungen angewiesen. Herkömmliche Verfahren bieten häufig bei komplexen Oberflächen keine passende Lösung.
Mit ihrer Technologie begegnet conformally genau dieser Herausforderung und entwickelt PFAS‑freie Hochleistungs‑Beschichtungstechnologien für DeepTech‑Industrien wie Halbleiter, Medizintechnik, Sensorik und Mikroelektronik.
Das Spin-off der CAU Kiel bietet eine neue Generation ultradünner Polymerbeschichtungen, die sich besonders präzise und gleichmäßig auf komplexe Materialien aufbringen lassen. Das Besondere daran sind innovative Varianten der Chemical Vapor Deposition (CVD) und eine eigens entwickelte Local Coating Technology. Sie eröffnet völlig neue Möglichkeiten in der Entwicklung von Materialien und Mikroelektronikbauteilen.
Hinter conformally steht ein interdisziplinäres Team mit starker wissenschaftlicher und unternehmerischer Basis: Joschka Paulsen verantwortet als CEO die strategische Entwicklung, Julia Piehl bringt ihre Erfahrung in Controlling, Marketing und Industrialisierung ein. Torge Hartig, promovierter Oberflächenforscher und CTO, treibt die technologische Umsetzung voran, unterstützt von Dr. Stefan Schröder, einem der führenden Experten für die Conformally-Technologie. Für die skalierbare Umsetzung sorgt Tim Pogoda als COO.
Die Technologie basiert auf über zehn Jahren Forschung an der CAU Kiel und wird aktuell gezielter für Beschichtungen im Nanometerbereich weiterentwickelt.
Wir haben einmal genauer bei conformally nachgefragt, wie sie bisher auf ihrem Weg in der Gründungszene in Kiel, sowohl finanziell als auch fachlich, unterstützt wurden und was für sie das Besondere am Kieler Wirtschaftsstandort ist.
Kiel bietet uns als Gründungsstandort hervorragende Voraussetzungen: Die Christian‑Albrechts‑Universität zu Kiel und das Kieler Nanolabor zählen zu den führenden Forschungsstandorten für Oberflächenchemie, Polymerwissenschaften und Nanotechnologie und ermöglichen uns direkten Zugang zu exzellenter Expertise, Laborinfrastruktur und wissenschaftlichen Kooperationen.
Gleichzeitig profitieren wir von den kurzen Wegen zwischen Forschung und Industrie: etablierte Partnerschaften mit High‑Tech‑Unternehmen, der Zugang zu regionalen Forschungsclustern in Schleswig‑Holstein und die unkomplizierte Zusammenarbeit mit Instituten und Laboren stärken unsere Entwicklung. Zudem wächst in Kiel ein dynamisches Ökosystem für technologieorientierte Start-ups, das Deep‑Tech‑Gründungen gezielt unterstützt.
Wir arbeiten aktuell in den Räumlichkeiten der Technischen Fakultät der CAU. Die unmittelbare Nähe zur Spitzenforschung gibt uns direkten Zugang zu neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen, talentierten Nachwuchsforschenden und modernster Infrastruktur.
Wir haben viel Unterstützung aus unserem lokalen Netzwerk erhalten beispielsweise von der CAU Kiel, insbesondere durch das von Dr. Anke Rasmus geleitete Zentrum für Entrepreneurship. Wir konnten weiterhin ein Beraternetzwerk aufbauen mit welchen wir technische und unternehmerische Fragestellungen diskutieren. Auch durch KielRegion.Accelerates konnten wir bereits viel Know-How durch die Expert*innen mitnehmen.
Wir stehen als DeepTech-Start-up vor unserer nächsten Finanzierungsrunde und möchten diese gezielt und professionell vorbereiten. Das Accelerator-Programm bietet uns die ideale Kombination aus strukturiertem Sparring, Markt- und Unternehmensanalyse sowie Zugang zu einem relevanten Netzwerk aus Investor*innen, Industriepartner*innen und erfahrenen Gründer*innen.
Von der Teilnahme erhoffen wir uns vor allem eine Erweiterung unseres Netzwerks. Die Workshops sollen uns helfen, unsere Go-to-Market-Strategie, Organisation und Finanzierungsstrategie weiter zu professionalisieren. Darüber hinaus erhoffen wir uns wertvolles Feedback zu unserem Geschäftsmodell und eine stärkere Sichtbarkeit im relevanten DeepTech-Ökosystem im Hinblick auf die anstehende Finanzierungsrunde.
Mentor*innen und lokale Netzwerke spielen eine große Rolle für uns und wir sehen immer wieder, wie sich dadurch neue spannende Erkenntnisse, Kontakte und Möglichkeiten ergeben.
Größtenteils sind wir aktuell über den EXIST Forschungstransfer finanziert. Wir haben uns außerdem bewusst für Partner entschieden, die neben Kapital auch Netzwerk und Erfahrung einbringen. Wir sind nun auf der Suche nach Venture Capital, um unsere Entwicklung voranzutreiben.
Die größte Herausforderung sehen wir darin einen Investor*in zu finden, der optimal zu unserer Vision und Technologie passt. Wir blicken dem aber durch unser aktuelles Netzwerk optimistisch entgegen.
Fokussiert Euch früh auf echte Kundenprobleme und sprecht so früh wie möglich mit potenziellen Anwender*innen. Baut ein starkes Netzwerk aus Mentor*innen, Industriepartner*innen und Unterstützer*innen auf.
Wir würden uns besonders über Unterstützung beim Zugang zu Industriepartner*innen, Pilotkund*innen und technologieorientierten Investor*innen freuen.
Kontakte zu Unternehmen aus den Bereichen Sensorik, Medizintechnik, Halbleiter- und Materialwissenschaften helfen uns, weitere Anwendungscases zu validieren und Pilotprojekte zu starten. Ebenso wertvoll sind Verbindungen zu Deep Tech‑VCs und Förderinstitutionen, die Erfahrung mit hardware‑intensiven Zukunftstechnologien haben.
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